Peerstall © Anne Trojahn

Pensionspferdehaltung & Kutschfahrten Meisterbetrieb


1. Bewegungsstall

Den Unterschied zwischen einem Aktiv- oder Bewegungsstall und einem einfachen Offenstall sehen wir in der Verlängerung der Wege zu oft besuchten Bereichen, wie z. B. Tränke, Futter- und Ruheplätzen. Um so beschwerlicher den Pferden der Weg zu diesen Bereichen gemacht wird, desto mehr bewegen sie sich. Und das hält unsere Pferde gesund.


Noch anspruchsvoller wird das Ganze bei der Herde aus lauter Einzeltieren mit unterschiedlichen Bedürfnissen. Hier kommt man nur noch mit sehr hohem Arbeitsaufwand oder einer modernen Transponderfütterung weiter.

Haltungsformen im Peerstall


2. Laufstall


3. Box


In wenigen Einzelfällen kommt es vor, daß ein Pferd aus verschiedenen Gründen nicht oder vorübergehend nicht in unserer großen Herde gehalten werden kann, oder der Arbeitsaufwand unverhältnismäßig wäre.


Für diese Pferde haben wir unseren Laufstall entworfen und uns bemüht auch hier den Grundbedürfnissen nachzukommen. In diesem Stallteil ist es leichter möglich ein Pferd intensiver zu betreuen und individuelle Krankheitsgeschichten zu berücksichtigen.


Die dritte Haltungsform, die Einzelaufstallung in der Box, erfüllt bei uns lediglich die Aufgabe in Notfällen bereitzustehen oder für eine kurzfristige Unterbringung.


Wer beispielsweise sein Pferd mit dickem Winterfell nass reitet, hat so die Möglichkeit es mit einer Abschwitzdecke abzustellen, bis es mit trockenem Fell der Witterung wieder ausgesetzt werden kann.


Die Nutzung der 4 Boxen im gedachten Sinne steht jedem nach Absprache untereinander zur Verfügung.

Bewegungsstall Bewegungsstall Laufstall Laufstall

Pferde sind









Dauerfresser

Frischlufter

Herdentiere

Lauftiere

Klimawiderständler

Wächter

nach oben

Muss ich mich an der Stallarbeit beteiligen?

Bei uns steht Ihr Pferd in Vollpension. Das heißt die Versorgung der Pferde, das Füttern und Sauberhalten des Paddocks übernehmen wir. Sie haben keinerlei Verpflichtungen gegenüber der Arbeit, die im Zusammenhang mit der Haltung Ihres Pferdes steht. Sie können uns entgeldlich auch mit der Vorstellung beim Schmied/Tierarzt, der Bewegung, der Vergabe von Medikamenten oder der Versorgung im Krankheitsfall beauftragen. Auch andere Servicearbeiten können Sie mit uns vereinbaren.

Häufig gestellte Fragen:

Die Zeit vor und nach dem Reiten können Sie in unserem Reiterstübchen mit Küche verbringen. Sie finden auch ein WC, eine Futterkammer für eigenes Extrafutter und bekommen einen abschließbaren Spint für Ihre Sachen.

Unser abwechslungsreiches Gelände lädt zu schönen Ausritten ein.

Unser Reitplatz ist bei fast jedem Wetter bereitbar und beleuchtet.

Zusätzlich haben wir einen Pferdespielplatz, und eine eigene Hausrunde mit Hindernissen um die Koppeln.

Was wird gefüttert - Heu oder Silage (Heulage)?

Was kostet ein Stellplatz?

220 € 25 €  35 €  60 €


Grundpreis  in der Anlage oder in einem der Laufställe                                         


Mit diesem Preis ist ein Pferd mit normalen Ansprüchen komplett versorgt und es entstehen keine weiteren Kosten. Serviceleistung werden nach Absprache berechnet. Zum Futter gehört auch Stroh aus eigener Herstellung und eine kleine Menge ganzer Hafer für die Station.


Leihgebühr für den Transponder

Als Ring zum Einflechten   


Als Halsband


Die Kosten für ein Implantat liegen bei etwa

Obwohl das inzwischen jeder Pferdebesitzer weiß, bleibt die Boxenhaltung weit verbreitet. Und noch immer habe ich zu kämpfen mit Vorurteilen; unsere Art Pferde zu halten sei nur was für so genannte Robustpferderassen oder die Verletzungsgefahr sei zu hoch und bei sportlichen Pferden würde die Leistungsgrenze sinken. Das vermenschlichte Gefühl der frisch eingestreuten, sauberen und gemütlichen Box täuscht so manchen Reiter eine menschlich betrachtete Geborgenheit vor, die dem Pferd allein eine funktionstüchtige Herde geben kann. Die reine Boxenhaltung (auch bei täglichem Reiten und mit stundenweise Weidegang) sollte für gesunde Pferde als Dauerhaltungsform endlich aus den Reiterköpfen verschwinden. Jeder Löwe in einem kleinen Gehege wird bei einem Zoobesuch bedauert. Aber unser Flucht- und Herdentier isolieren wir ohne kaum darüber nachzudenken für mehr als die Hälfte des Tages in einer Einzelbox.

Wir füttern eine pferdegerechte Heulage.


Es ist eine beliebte Streitfrage unter Pferdebesitzern ob Heu wirklich das bessere Rauhfutter für Pferde ist. Ich möchte eine Lanze brechen für siliertes Grünfutter, das sein Image des Rinderfutters bis heute nicht los wird.


Ob das eine oder andere besser ist entscheidet allein die Futterqualität. Auch der Nährwert für unsere Pferde, weiß man heute, hängt viel weniger von der Art der Verarbeitung des Grundproduktes, als von dessen Inhaltsstoffen ab. Gewinne ich von der gleichen Fläche mit jeweils optimalen Voraussetzung, der richtigen Technik und Lagerung, Heu und Silage, unterscheiden sich die Inhaltsstoffe kaum. Man ging bisher grundsätzlich davon aus, das Silagen energireicher und Heu eiweisärmer ist. Futteranalysen zeigen jedoch immer wieder, dass es, ausgehend vom Ausgangsprodukt, sogar anders herum sein kann. Neben dem Ausgangsprodukt spielen allerdings viele andere Faktoren eine wichtige Rolle. Man kann bei beiden Verarbeitungsformen viele Fehler machen und insbesondere die Herstellung einer geeigneten Heulage bedarf Wissen und Erfahrung.


Wir beteiligen uns nur bedingt an hohen Anwelkgraden (Trockenmasse deutlich über 60 %), nur weil die Akzeptanz unter den Reitern für Feuchtfutter ohnehin niedrig ist. Es herrscht oft die Meinung je trockener die Silage (dem Heu ähnlicher) je verträglicher. Dies ist ein gefährlicher Irrglaube, denn bei unzureichender Vergärung, durch zu trocken gewordenes Gras vor dem Pressen, kann der Restzuckergehalt im Endprodukt zu hoch sein aufgrund von Fehlgärung.


Und lassen wir die Frage der Futterfeuchte außen vor sind wir wieder bei der Qualität des Ausgangsproduktes. Und genau hier liegt unsere Sorgfallt in der Herstellung.


Wir konzentrieren uns auf die verwendeten Grassorten, den Schnittzeitpunkt und andere wichtige Faktoren in der Herstellung.


Und da der optimale Schnittzeitpunkt zur Mitte bis Ende der Blüte im ersten Schnitt leider nicht immer zum Wetter bei uns im Norden paßt, ziehe ich eine gut hergestellt Silage dem verregnetem oder zum falschen Zeitpunkt geerntetem Heu vor.